Leopold II.

Gymnasium Leopoldinum

Gymnasium Leopoldinum

Das Gymnasium wurde im Jahre 1602 als Provinzialschule von Graf Simon VI. zur Lippe gegründet. Erster Standort war ein ehemaliges Kloster in der Schülerstraße. Anfang des 19. Jahrhunderts stiftete Fürst Leopold II. ein Grundstück für einen Neubau an der Leopoldstraße, welcher 1833 unter Verwendung der Steine des alten Gymnasiums fertiggestellt wurde. Architekt war der Landesbaumeister des Fürsten, Ferdinand Wilhelm Brune. Es wurde nach seinem Stifter benannt und trägt seitdem den Namen „Gymnasium Leopoldinum“. Bereits in den ersten Jahren des Neubaus in der Leopoldstraße teilte sich die Schule die Räume mit Anfangsausstellungen des Lippischen Landesmuseums, was jedoch später als ungünstig betrachtet wurde. Man entschied sich deshalb für die Errichtung eines neuen Gebäudes an der Hornschen Straße, welches dort noch immer als heutiger „Altbau“ aufzufinden ist. Mit den Plänen wurde im Sommer 1904 begonnen. Der Bau zog sich vom Herbst desselben Jahres bis in den Oktober 1907 hin.
_Ehemalige Schüler am Leopoldinum: Heinrich Karl Brandes, Christian Dietrich Grabbe, Ferdinand Freiligrath, August Falkmann, Georg Weerth, Theodor Althaus, Carl Volckhausen, Friedrich Rosen Leberecht Hoffmann, Hans von Seeck, Curt Wittje, Albrecht Gehring, Fabian von Schlabrendorff, Armin Prinz zur Lippe, Manfred Fuhrmann, Michael Schwibbe, Paul Vincent, Peter Lampe, Sören Bartol, Andreas Voßkuhle, Hans-Harald EhlertKarl Friedrich Stellbrink

Menü öffnen