Der Ahnensaal
Der alte Rittersaal des 16. Jahrhunderts im Nordwestflügel wurde unter Fürst Woldemar 1882 durch Lorenz Gedon in Formen der deutschen Spätrenaissance als "Ahnensaal" neu eingerichtet. Der große, die ganze Breite des Flügels einnehmende Raum ist ganz in dunklem Eichenholz ausgeführt und kontrastiert in seiner historisierenden ernsten Grundhaltung charakteristisch zum lebensfrohen Spätbarock des Roten Saales.

Ahnensaal

Die Ahnenbilder wurden aus Symmetriegründen auf gleiches Format gebracht und ihre Hintergründe durch Goldbronzeanstrich neutralisiert.
Die Beleuchtung war schon 1882 elektrisch, à la Edison, wie es damals hieß. Eine Dampfmaschine im Garten mußte bei Festlichkeiten angeheizt werden, um den elektrischen Strom zu liefern.
Auch heute noch finden in diesem Saal gelegentlich Konzerte, Empfänge und Festlichkeiten statt.