Elisabethsaal

Nach Fürstin Elisabeth
benannter Raum
im spätbarocken Stil

Elisabethsaal 04Obwohl man den Eindruck hat, in einen spätbarocken Raum zu treten, wurde der Elisabethsaal doch erst 1905 eingerichtet. Das große Porträt der Fürstin Elisabeth (1833-1896) stammt von dem bekannten bayrischen Hofmaler Joseph Karl Stieler (1781-1851), der auch einen Teil der übrigen Familienporträts in diesem Raum gemalt hat.

Gegenüber einem Portrait der Fürstin Elisabeth, hängt ein Portrait der Fürstin Pauline (1769-1820), gemalt von Karl Christian Kehrer. Diese Fürstin hat in napoleonischer Zeit durch staatsmännisches Geschick den Lippern die Selbständigkeit bewahrt. Noch mehr ist sie aber wegen ihrer sozialen Taten, darunter der Gründung des ersten Kindergartens in Deutschland, im Gedächtnis der Bevölkerung geblieben.

Der große Spiegel aus der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur KPM Berlin war für die Hofloge des Theaters bestimmt, das Fürst Leopold IV. nach dem Brande von 1912 wiederaufbauen ließ. Da es aber erst nach 1919 fertiggestellt wurde, gelangte der Spiegel ins Schloss.

Der Elisabethsaal ist ein Eldorado für Liebhaber kunstvollen Porzellans. In den Vitrinen findet man Stücke aus den berühmtesten Manufakturen.